2017 – Mario Kotaska

Die Goldene Schlemmer-Ente geht 2017 an Mario Kotaska.

Die Stadt Wassenberg verleiht gemeinsam mit dem Zeitungsverlag Aachen (Heinsberger Zeitung / Heinsberger Nachrichten) die alljährliche Goldene Schlemmer-Ente. Mit diesem Ehrenpreis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich um die Förderung der Ess- und Trinkkultur verdient gemacht haben. In die Fußstapfen von Nelson Müller und vieler anderer prominenter Preisträger tritt in diesem Jahr mit dem Fernsehkoch Mario Kotaska der „Popstar der Creative Cuisine“.
In einer ersten Reaktion sagte der Preisträger: „Ich freue mich riesig auf den Tag der Schlemmer-Enten-Verleihung. Ich habe gehört, wie gastfreundlich und wie sehr bemüht und umsichtig dort alle Beteiligten sind. Das sind doch schon einmal allerbeste Voraussetzungen.“
Die Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente – gefertigt von dem Wegberger Goldschmiedemeister Roland Simons – ist am Eröffnungsabend, am Donnerstag, 10. August, um 19.30 Uhr geplant.

Der Werdegang von Mario Kotaska – vom angehenden Hotelkaufmann zum populären Fernsehkoch auf einem Weg mit vielen namhaften, sternegekrönten Stationen – sei beein­druckend, heißt es zur Auswahl des Preisträgers. Kotaska gelte als einer der lässigsten unter den Starköchen, eben als der „Popstar der Creative Cuisine“. Seine Auftritte im Fernsehen in den vergangenen Jahren, sei es als einer der Kochprofis, einer von Kerners Köchen oder einer der Küchenchefs, hätten sich ebenso großer Beliebtheit erfreut wie aktuell sein Mitwirken in der Küchenschlacht des ZDF. „Genießer sind mir am allerliebsten und natürlich diejenigen, die alles, was ich gekocht habe, restlos aufessen.“ Mit dieser Einstellung spreche Kotaska den Machern des Wassenberger Schlemmer-Marktes aus dem Herzen. Aber da passe noch weitaus mehr zusammen: Kotaska sei ein „Koch mit Leidenschaft“, der auf Perfektion setze, dabei aber nie seine gute Laune verliere. Er könne Gourmet-Küche, aber er realisiere gekonnt auch andere Geschmackserlebnisse mit innovativer Note, wie sowohl sein preisgekröntes Bratwerk-Konzept als auch sein ausgezeichnetes Street-Food-Buch beweisen würden. Aber bei all seinen Vorhaben gebe es für Mario Kotaska keine Abstriche an der Qualität und an dem Ziel, den Menschen ein genussvolles Vergnügen zu bereiten.

Nachdem Mario Kotaska, der gebürtig aus Kassel stammt und dort auch sein Abitur erlangt hatte, 1994 eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Schloss Bühlerhöhe im badischen Bühl begonnen hatte, folgte von 1995 bis 1998 die Ausbildung zum Koch im Gourmetrestaurant Imperial Schlosshotel Bühlerhöhe unter der Leitung von Küchenchef Wolfgang Müller. Zu seinen weiteren Stationen gehörten das Restaurant Drei Stuben in Meersburg, die Schwarzwaldstube im Hotel Traube in Baiersbronn-Tonbach, das Restaurant Hohlbein‘s in Frankfurt am Main, das Restaurant Die Quadriga im Hotel Brandenburger Hof in Berlin, das Gourmetrestaurant Andermann in Berlin und das La Societé in der Domstadt Köln.

2009 wurde die Firma „bratwerk by mario kotaska“ gegründet. „Alles begann mit der Idee, die beste Bratwurst mit der besten Currywurstsoße zu kombinieren“, so Kotaska. Inzwischen sei daraus eine exklusive Marke geworden. „Hier bringen wir Imbiss-Klassiker in Gourmet-Qualität auf die Straße.“ Mit speziell nach seinem Rezept hergestellten Würsten, Saucen und Gewürzmischungen werde aus der Currywurst „das Feinste vom Feinen“. Im Jahr 2013 erhielt Kotaska sowohl den Gastro-Stern für dieses Geschäftskonzept als auch die Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands für sein Kochbuch „Street Food“. 2014 eröffnete ­Mario Kotaska, der in Köln wohnt, mit seinem Kollegen Ralf Zacherl und dem Berliner Weinladen Schmidt das Restaurant „Schmidt Z&KO“ in Berlin. Dort bieten die beiden Köche als „Genussschule“ auch Kochkurse an. 

Kotaska (43) joggt gerne, ist im Fußball Fan von Schalke 04 und im Eishockey von den Kölner Haien, er liebt deutsche Schlager und ist Hobby-Rennfahrer. Und Fernsehpräsenz erlangte er nicht nur kochend, sondern auch tanzend: im vergangenen Jahr bei „Dance Dance Dance“ (RTL).